EyeCatcher

Ratgeber

Hier finden Sie verschiedene Merkbltter zu verschiedenen Themen rund um Katze und Hund.
Sie können die Merkblätter auch herunterladen.

Zecken

Zeckenwarnung
Zecken sind blutsaugende Parasiten die Mensch und Tier befallen  können. Der eigentliche  Zeckenstich ist verhältnismässig harmlos und kann zu Rötung, Juckreiz und Schwellung führen.
Gefährlich sind die Erkrankungen, die von infizierten (!) Zecken übertragen werden.
Dazu gehören u.a.: Hirnhautentzündung (FSME), Borreliose, Babesiose, Ehrlichiose und Anaplasmose.
 
In Europa gibt es vor allem drei Zeckenarten:
• Der gemeine  Holzbock: lebt als Freilandzecke in Wäldern, Parks, hohen Wiesen und Wegrändern  und kann sowohl Kleintiere wie auch Menschen befallen
• Die braune Hundezecke: befällt bevorzugt den Hund
• Die Auwaldzecke: befällt vor allem grosse Haus- Haus- und Wildsäugetiere, aber auch Hunde.
 
Die Zecke
Zecken sind Spinnentiere und leben in Bodennähe. Sie «lauern»  im Unterholz, auf Gräsern, Büschen und Sträuchern bis zu einer Höhe von 1.5 m. Zecken können mehrere Jahre alt werden, sind aber nur bei Temperaturen über 7 °C aktiv, also vom Frühlingsanfang (März) bis Ende Herbst (Oktober)
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Allergien

Allergien beim Haustiet
Allergien beim Haustier
 
Ähnlich wie bei uns Menschen nehmen auch bei unseren Haustieren Allergien insgesamt immer mehr zu.
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose normalerweise nicht krankmachende Stoffe. 
Allergische Reaktionen (Krankheitssymptome) können  nach Kontakt mit Allergenen sehr unterschiedlich schnell auftreten. (Nach Minuten oder gar erst nach 12 Stunden)

Die Ursachen von Allergien sind vielfältig und nicht restlos geklärt, so spielen genetische Faktoren, Umwelteinflüsse und Konstitution eine Rolle.
Je nachdem welche Organe betroffen sind, können verschiedene Symptome auftreten, wie beispielsweise:

• Haut: Juckreiz
• Atemwege: Atembewschwerden, Nasenausfluss
• Futtermittel: Verdauungsprobleme
• Augen: Augenenzündung, Juckreiz, Bindehautentzündung
• Ohren: Auch häufige Ohrentzündungen ohne äußerlich erkennbaren Grund.
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Hitzestau

Abkühlung im Wasser
Hitzschlag & Hitzestau!
Unsere Haustiere vertragen die Hitze schlecht, da ihre Möglichkeit zu Schwitzen sehr gering ist. Sie schwitzen nur an den Pfoten, die Wärmeregulierung geschieht vor allem durch Hecheln.

• Warnzeichen
Wenn an heissen Tagen der Hund also plötzlich anfängt zu Hecheln, seine Bewegungen gestört sind, wenn er  sich heiss anfühlt oder gar bewusstlos wird, ist schnelles Handeln angesagt! Der Hund könnte einen Hitzeschlag, oder einen Hitzestau erlitten haben.
Die Temperatur des Hundes kann auf 42°C ansteigen und als Folge davon können Organschäden auftreten.

• Erste Massnahme
Der Hund muss unverzüglich gekühlt werden!
Am besten ist es, das Tier mit Wasser zu bespritzen und zwar beginnen Sie in folgender Reihenfolge:
Beine BauchRückenKopf
Wenn der Hund es nicht zulässt, kühlen Sie ihn mit nassen Tüchern, aber wickeln Sie ihn niemals darin ein.
Kühlen Sie das Auto ab, bevor Sie den Hund zum Tierarzt bringen.... weiter lesen

Maulerkrankungen

Maulerkrankungen
Maulerkrankungen bei der Katze

Entzündungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches sind ein weit verbreitetes Problem bei erwachsenen Katzen.
Eine Zahnfleischentzündung erkennt man an der starken dunkelroten Verfärbung, leicht auslösbaren Blutungen und bisweilen eitrigen Geschwüren an der Schleimhaut.
 
Diese Erkrankungen sind leicht zu diagnostizieren,
aber deren Ursachen können sehr vielfältige sein.

In Frage kommen unter anderem:

• Infektionen
Verursacht durch Bakterien, Viren oder Pilze
• Stoffwechselerkrankungen
Zum Beispiel Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Nierenerkrankungen
• Immunbedingte Erkrankungen
Dazu gehören unter anderem Katzen-Aids, Leukose oder FIP mit einhergehenden Bauchfellentzündungen. ... weiter lesen

Asthma

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Asthma bei der Katze
Die Atemwege von Katzen können genau wie beim Menschen erkranken und Symptome wie Atemnot, Husten und Verschleimung verursachen. Im Unterschied zu einer vorübergehenden Entzündung der Atemwege ist Katzenasthma jedoch eine chronische Erkrankung, die nie mehr ganz verschwindet.

 
• Ursachen
Oft tritt Katzenasthma im Zusammenhang mit einer Allergie auf. Als Ursache können Hausstaubmilben und Pollen in Frage kommen. Aber auch Zigarettenrauch, Pflegemittel, Haarspray, Staub und vieles mehr können einen Asthmaanfall auslösen. Der Nachweis einer Allergie ist jedoch sehr schwer.

• Symptome
Charakteristisch ist das plötzliche Einsetzen der Beschwerden. Das Zusammenziehen der Atemwege. verursacht Atemnot, Hustenanfälle und je nach Schweregrad auch Maulatmung oder Hecheln. Aufgrund von Sauerstoffmangel kann sich die Zunge violett/blau verfärben.
Das Atmen wird zudem oft von einem pfeifenden Geräusch begleitet.
Ein solcher Asthma-Anfall bei der Katze kann wenige Minuten aber auch Stunden andauern. In einigen Fällen leidet die Katze vor einem akuten Asthma-Anfall bereits einige Zeit unter Husten. Dieser kann trocken oder mit Auswurf sein.

• Diagnose
Die oben erwähnten Symptome können auch bei anderen Erkrankungen der Atemwege auftreten.
(Lungenentzündung, Bronchitis, Lungentumor etc.)
Es ist deshalb wichtig,  das Tier von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.
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Durchfallerkrankungen

Er verteckt sich
Mein Hund hat Durchfall!
Durchfall bei Hunden ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom einer Verdauungsstörung deren Ursache sehr vielfältig sein kann.

• Ursachen
Als akute Durchfälle bezeichnet man über ein bis zwei Tage andauernde Erkrankungen. Als chronische Durchfälle werden Erkrankungen bezeichnet, die über mindestens zwei Wochen andauern.
Die Ursachen von Durchfall sind sehr vielfätig.
 
Dazu gehören zum Beispiel:
• Ernährungsumstellung
• Bakterien, Viren oder Parasiten
• Stoffwechselerkrankungen
• Chronische Dünndarm-Entzündungen
• Allergien, Futter- oder Medikamenten-unverträglichkeiten
• Vergiftungen... weiter lesen

Pilzerkrankungen

Pilze
Pilzerkrankungen
Hautpilze gelten als eine der häufigsten Hauterkrankungen bei Katzen.
Bei Hunden sind sie weniger häufig zu beobachten, treten aber oft als Sekundär- Erkrankung oder im Zusammenhang mit anderen Hautentzündungen auf.
 
• Vorkommen
Pilze sind v.a.  in hornhaltigen Schichten wie Haare, Nägel und Krallen anzutreffen und verursachen häufig  starken bis mässigen Juckreiz.
 
 
• Ansteckung
Die Infektion erfolgt über den direkten Kontakt mit infektiösen Pilzsporen, bei direkten Kontakt mit einem sichtbar infizierten Tier (Haare, Schuppen) oder über Kontakt mit der infizierten Umgebung  (Kämme, Bürsten, Liegeplätze, Transportkörbe etc. )
Die Infizierung mit Pilzen hängt vor allem mit dem Immunstatus des Tieres zusammen.
• Junge, alte oder kranke Tiere
• Tiere,  die in grossen Gemeinschaften leben 
• Verletzte Tiere
• Tiere bei  Aufenthalten in Tierheimen oder Tierausstellungen
werden häufiger angesteckt. ... weiter lesen